Der Geschäftsführer von „Die ROSTOCKER“, Tobias Blömer, spricht über regionale Wertschöpfung, bewussten Fleischkonsum und die Verantwortung eines mittelständischen Unternehmens für seine Heimat.
Eine Bratwurst kann mehr sein als das, was auf dem Grill landet: Sie kann eine Geschichte von Menschen, Handwerk und einer ganzen Region erzählen. Genau diese Geschichte steckt hinter „Die Rostocker“. Im Podcast „Made in MV“ spricht der Geschäftsführer der Wurst- und Schinkenspezialitäten GmbH Tobias Blömer über ein Unternehmen, das tief in Mecklenburg-Vorpommern verwurzelt ist und dennoch weit über die Landesgrenzen hinaus verkauft.
Regionalität als Markenzeichen
„Die ROSTOCKER“ sind aus einer langen Tradition des Vieh- und Fleischhandels in der Hansestadt entstanden. Seit der Übernahme des Unternehmens 2006 hat Blömer gemeinsam mit seinem Team die Marke neu aufgebaut. Heute arbeiten rund 200 Menschen am Standort in Rostock-Hinrichsdorf. Dabei versteht sich das Unternehmen bewusst als größerer Handwerksbetrieb und nicht als anonymer Großkonzern.
Regionalität ist dabei mehr als ein Marketingversprechen. Der überwiegende Teil des Fleisches kommt aus Norddeutschland, viele Lieferanten kennt die Unternehmensgruppe seit Jahrzehnten. Die Herkunft lässt sich bis zum einzelnen Landwirt zurückverfolgen. Gleichzeitig setzt Blömer auf langfristige Partnerschaften und möglichst kurze, nachvollziehbare Lieferketten.
Bewusster Umgang mit Ressourcen
Nachhaltigkeit bedeutet für Blömer einen bewussten Umgang mit Lebensmitteln und Ressourcen. Dazu gehört, ein Tier möglichst vollständig zu verwerten und lieber weniger, dafür bewusster zu konsumieren, möglichst von Produzenten aus der eigenen Region.
Dass dieses regionale Denken funktioniert, zeigt sich auch außerhalb des Supermarktregals: Die Rostocker beliefern Reedereien und Kunden im Ausland, engagieren sich für Sportvereine und unterstützen soziale Projekte. Für Blömer gehört all das zusammen: „Wer in einer Region wirtschaftet, trägt auch Verantwortung für sie“, sagt der Geschäftsführer.
Sein Wunsch an die Verbraucher ist deshalb klar: Nicht immer nur nach dem letzten Cent entscheiden, sondern bewusst Produkte aus der eigenen Region kaufen. Denn regionale Wertschöpfung schafft Arbeitsplätze, stärkt Unternehmen und sorgt dafür, dass ein Stück Mecklenburg-Vorpommern auch in Zukunft erhalten bleibt.
Mehr Informationen zu „Die ROSTOCKER“ unter: www.die-rostocker.com.
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